Satzung

Schulverwaltungskräfte Niedersachsen e.V.

SVK Nds. e. V.

Eingetragen beim Amtsgericht Hannover - Registergericht

Registerblatt VR 202069

 

Alle Formulierungen schließen die weibliche Form und die männliche Form ein.

Deshalb wird auf die Ausformulierung der männlichen Form verzichtet.

 

 

§ 1 – Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Schulverwaltungskräfte Niedersachsen e. V." - SVK Nds. e. V. -.

  2. Der Verein hat seinen Sitz in Hannover.

  3. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover unter der Nr. VR eingetragen.

  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 – Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

  2. Zweck des Vereins ist die Förderung und Aktivierung des Schullebens an den durch Mitglieder des Vereins vertretenen Schulen im Land Niedersachsen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

    • Vertretung der beruflichen Interessen der Mitglieder
    • Pflege und Förderung der Zusammenarbeit mit Behörden, Institutionen und anderen Landesverbänden
    • Förderung und Unterstützung des Erfahrungsaustauschs der Mitglieder und deren Fortbildung, insbesondere durch Weiterbildung in Seminaren

Der Verein organisiert Seminare selbst und übernimmt deren Durchführung; es bestehen außerdem Kooperationen mit weiteren Bildungsträgern.

  1. Der Verein aktiviert und pflegt die Kontakte, z. B. zu Schulträgern, zum Niedersächsischen Kultusministerium, den kommunalen Spitzenverbänden und Mitgliedern des Niedersächsischen Landtags sowie Bildungs- und Erziehungsverbänden, Schüler-, Eltern- und Schulleitungsverbänden, dem Landesfrauenrat.
  2. Der Verein übt seine Tätigkeit frei von religiösen, weltanschaulichen, politischen oder ideologischen Bindungen aus.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

 

§ 3 – Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede volljährige oder juristische Person werden. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen und beginnt mit der schriftlichen Annahme des Aufnahmeantrags durch den Vorstand.

Alle Mitglieder sind ordentliche, stimmberechtigte Mitglieder.

Zu Ehrenmitgliedern können Personen werden, die sich um den Verein verdient gemacht haben. Die Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit.

  1. Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tode des Mitglieds;

b) durch Austritt, der schriftlich gegenüber dem Vorstand mit einmonatiger Frist zum Ende des Jahres (31.12.) erklärt werden muss;

c) durch Streichung von der Mitgliederliste bei einem Beitragsrückstand von länger als einem Jahr.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages gem. § 4 im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

d) durch Ausschluss aus wichtigem Grund.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des betroffenen Mitglieds ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekannt zu geben. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 

§ 4 – Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Mitgliedsbeitrag ist jeweils bis zum 15.03. eines Jahres in einer Summe fällig.

 

§ 5 – Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

§ 6 – Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium des Vereins.
  2. Die Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen.
  3. Die Mitgliederversammlung beschließt über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins mit einer 4/5-Mehrheit.
  4. Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht des Vorstands entgegen und beschließt die Entlastung des Vorstands.
  5. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand.
  6. Die Mitgliederversammlung setzt den Mitgliedsbeitrag fest.
  7. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüferinnen. Diese werden jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählt; eine Kassenprüferin in den geraden Jahren, eine in den ungeraden Jahren.
  8. Alle Mitglieder sind unter Bekanntgabe von Ort, Zeit und Tagesordnung spätestens drei Wochen vor dem Termin durch den Vorstand in Schriftform oder durch Bekanntgabe auf der Internetseite einzuladen.
  9. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  10. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
  11. Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden, der stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
  12. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Versammlungsleiterin und der Schriftführerin zu unterzeichnen ist.
  13. Die Vorsitzende kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Sie muss sie einberufen, wenn ein Zehntel der Mitglieder dies verlangt.

 

§ 7 – Vorstand

  1. Die Mitglieder des Vorstands werden für die Dauer von drei Jahren gewählt. Nach Ablauf der Wahlzeit eines Mitglieds führt der Vorstand die Geschäfte bis zur Neuwahl weiter.
  2. Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern:
    • Vorsitzende
    • Stellvertretende Vorsitzende
    • Kassiererin
    • Stellvertretende Kassiererin
    • Schriftführerin
    • Stellvertretende Schriftführerin
  1. Die Vorsitzende, stellvertretende Vorsitzende, Kassiererin und Schriftführerin bilden den engeren Vorstand. Jede vertritt allein (im Sinne des § 26 BGB).

Im Innenverhältnis sind die stellvertretende Vorsitzende, die Kassiererin und die Schriftführerin dem Verein gegenüber verpflichtet, das Vorstandsamt nur bei Verhinderung der Vorsitzenden auszuüben (die Kassiererin weiter nur bei Verhinderung der stellvertretenden Vorsitzenden, die Schriftführerin weiterhin nur bei Verhinderung der stellvertretenden Vorsitzenden und der Kassiererin).

  1. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied berufen, welches bis zur nächsten Mitgliederversammlung die Aufgaben des ausgeschiedenen Mitgliedes kommissarisch wahrnimmt.
  2. Dem Vorstand kann von der Mitgliederversammlung eine im Rahmen seiner Tätigkeit entsprechende Aufwandsentschädigung genehmigt werden, deren Höhe durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Auslagen werden vergütet.
  3. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilung.
  4. Der Vorstand stellt der Mitgliederversammlung den Haushaltsplan für das Geschäftsjahr zur Abstimmung vor.

 

§ 8 – Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung ist jederzeit möglich. Sie kann mit einer 4/5-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden, wobei mindestens die Hälfte der angeschriebenen Mitglieder anwesend sein muss. Eine Wiederholungsversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Abzug aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen des Vereins an den Deutschen Kinderschutzbund e. V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

 

In der vorstehenden Fassung beschlossen durch die Mitgliederversammlung am 07.09.2013

Vorsitzende                                Stellvertretende Vorsitzende
Simone Bröer                             Gundula Olschewski